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Ford Puma: Schwächen, Preis, Vergleich mit Toyota Yaris Cross

Wer einen kompakten SUV sucht, stößt früher oder später auf den Ford Puma – ein Auto, das mit sportlichem Look und cleverem Megabox wirbt, doch zwischen Marketingversprechen und Alltagstauglichkeit liegen oft Welten. Dieser Test zeigt, wo der Puma wirklich glänzt, wo er schwächelt und ob er seinen Preis ab rund 22.000 Euro wert ist.

Antrieb: Mild-Hybrid (1.0 EcoBoost) ·
Kofferraum: 456 Liter (mit Megabox 656 Liter) ·
Preis ab: ca. 22.000 €

Merkmal Details
Modell Ford Puma (2025)
Antrieb 1.0 EcoBoost Hybrid (MHEV)
Leistung 125–155 PS
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe
Kofferraum 456 Liter (mit Megabox 656 Liter)
Abmessungen (L/B/H) 4.186 / 1.805 / 1.562 mm

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakte Preisänderungen für das Modelljahr 2026 sind noch nicht bestätigt
  • Langzeitzuverlässigkeit im Vergleich zum Toyota Yaris Cross nicht umfassend dokumentiert
  • Startpreis in Deutschland bei ca. 22.000 Euro (Stand 2025) – keine offizielle Bestätigung in Quellen
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Elektrische Version Puma Gen-E mit 13,1 kWh/100 km angekündigt (Ford From the Road (Herstellerangabe))
  • Wettbewerb durch Toyota Yaris Cross Hybrid bleibt hoch (Ford From the Road (Herstellerangabe))

Welche Schwächen hat der Ford Puma?

Innenraum und Verarbeitung

  • Die Materialqualität im Innenraum ist nicht auf Premium-Niveau – der ADAC bemängelt in Tests harte Kunststoffe an Türverkleidungen und Armaturenbrett.
  • Die Beinfreiheit im Fond ist für Erwachsene auf längeren Strecken beengt.

Fahrleistung und Verbrauch

  • Der 1.0-Liter-EcoBoost-Hybrid leistet 125 bis 155 PS – im Alltag ausreichend, aber der reale Verbrauch liegt oft über den Werksangaben.
  • Der Toyota Yaris Cross Hybrid verbraucht nach Praxisberichten deutlich weniger Sprit (Motor1 Deutschland (Automobilmedium)).

Technik und Infotainment

  • Das Infotainment-System mit Touchscreen kann bei Kälte oder nach längerer Standzeit träge reagieren.
  • Die Bedienung der Klimaanlage erfolgt nur über den Touchscreen – kein direkter Drehregler.
Der Haken

Der Ford Puma ist kein Premium-SUV – wer einen hochwertigen Innenraum erwartet, wird enttäuscht. Käufer aus dem Mittelklasse-Segment sollten die Materialqualität vor dem Kauf selbst prüfen.

Fazit: Der Innenraum des Ford Puma ist funktional, aber nicht luxuriös. Für Stadtfahrer reicht die Qualität, Vielfahrer sollten den Yaris Cross Hybrid als Alternative prüfen.

Wie viel kostet ein Ford Puma neu?

Einstiegspreis und Modellvarianten

  • Der Ford Puma startet in Deutschland bei rund 22.000 Euro – das ist ein günstiger Einstieg ins Kompakt-SUV-Segment.
  • Die Top-Ausstattung ST-Line kostet über 28.000 Euro.

Preise für Hybrid-Versionen

  • Der Mild-Hybrid ist serienmäßig – damit entfällt ein Aufpreis für die Hybridtechnik.
  • Der Toyota Yaris Cross Hybrid startet bei etwa 27.640 Euro und liegt damit deutlich über dem Puma-Basispreis (Carwow Deutschland (Vergleichsportal)).

Preisvergleich mit Wettbewerbern

Ein direkter Vergleich von sieben Konkurrenten zeigt eine klare Preisspanne: Der Ford Puma ist der günstigste Einstieg, während der Toyota Yaris Cross und der VW T-Cross teurer sind.

Modell Einstiegspreis (ca.) Hybrid serienmäßig Kofferraum (Liter)
Ford Puma 22.000 € Ja (MHEV) 456 (656 mit Megabox)
Toyota Yaris Cross 27.640 € Ja (Vollhybrid) 397
VW T-Cross 24.000 € Nein 385
Renault Captur 23.500 € Ja (MHEV) 422
Peugeot 2008 24.500 € Nein 434
Seat Arona 22.500 € Nein 400
Hyundai Kona 25.000 € Ja (MHEV) 407
Fazit: Der Ford Puma ist preislich attraktiv – doch die fehlende Vollhybrid-Option und der höhere Verbrauch gleichen den Preisvorteil gegenüber dem Yaris Cross über die Jahre aus.

Ist der Ford Puma ein kleiner SUV?

Maße und Abmessungen

Der Ford Puma ist ein Kompakt-SUV im Sub-SUV-Segment. Er teilt sich die Plattform mit dem Ford Fiesta, hat aber eine höhere Bodenfreiheit (Cinch (Automobil-Vergleichsportal)).

  • Länge: 4.186 mm
  • Breite: 1.805 mm
  • Höhe: 1.562 mm
  • Bodenfreiheit: ca. 160 mm (höher als beim Fiesta)

Platzangebot im Innenraum

  • Vorne sitzen Fahrer und Beifahrer bequem – auch große Personen finden ausreichend Platz.
  • Hinten wird es für Erwachsene auf längeren Strecken eng – die Kniefreiheit ist begrenzt.

Einstufung im Segment

Mit diesen Maßen liegt der Puma genau zwischen Kleinwagen (Fiesta-Klasse) und kompaktem SUV (Kuga-Klasse). Er ist kürzer als ein Toyota Yaris Cross, aber höher als ein VW T-Cross.

Was das bedeutet

Der Ford Puma ist ein typischer Stadt-SUV: wendig in engen Straßen, aber kein Familienauto für lange Urlaubsfahrten. Für Pendler und Singles ist er optimal dimensioniert.

Ist der Ford Puma zu empfehlen?

Pro: Fahrdynamik und Design

  • Das Fahrverhalten ist agil und direkt – der Puma fährt sich wie ein sportlicher Kleinwagen, nicht wie ein träges SUV.
  • Das Design ist modern und sportlich – besonders die ST-Line-Version gefällt mit scharfen Linien.

Contra: Innenraum und Verbrauch

  • Die Materialqualität im Innenraum ist nicht auf dem Niveau mancher Konkurrenten – besonders der Toyota Yaris Cross wirkt hochwertiger.
  • Der tatsächliche Verbrauch liegt im Alltag oft bei 6-7 Litern Benzin, während der Yaris Cross Hybrid mit 4-5 Litern auskommt.

Gesamturteil für unterschiedliche Nutzungsprofile

Upsides

  • Agiles Fahrverhalten – ideal für Stadt und Landstraße
  • Cleveres Stauraumkonzept (Megabox) – 80 Liter unter dem Kofferraumboden (Ford Media Center (offizielle Produktseite))
  • Niedriger Einstiegspreis – günstiger als alle Vollhybrid-Konkurrenten
  • Mild-Hybrid serienmäßig – spart Steuern und senkt den Verbrauch

Downsides

  • Innenraumqualität nicht Premium – harte Kunststoffe überall
  • Hoher Verbrauch im Realbetrieb – besonders im Vergleich zum Toyota Yaris Cross
  • Infotainment manchmal träge – besonders bei Kälte
  • Wenig Beinfreiheit hinten – nicht familientauglich für Erwachsene
Fazit: Der Ford Puma ist eine gute Wahl für Fahrer, die Wert auf Agilität und Design legen und kein Problem mit einer günstigen Innenraumqualität haben. Für Sparfüchse und Vielfahrer bleibt der Toyota Yaris Cross Hybrid die bessere Wahl.

Welcher ist besser, Ford Puma oder Toyota Yaris?

Design und Innenraum

  • Der Ford Puma wirkt sportlicher und dynamischer – der Yaris Cross ist modern, aber konservativer gezeichnet.
  • Im Innenraum setzt Toyota auf hochwertigere Materialien – der Puma wirkt hier günstiger.

Antrieb und Effizienz

  • Der Toyota Yaris Cross hat einen serienmäßigen Vollhybridantrieb und einen niedrigeren Verbrauch (4-5 Liter/100 km real).
  • Der Ford Puma punktet mit dem 1.0-Liter-EcoBoost-Hybrid, der drehmomentstärker ist und mehr Fahrspaß bietet (Ford From the Road (Herstellerangabe)).

Preis und Ausstattung

  • Der Ford Puma ist in der Basis deutlich günstiger (ca. 22.000 € vs. 27.640 €).
  • Die Serienausstattung beim Puma ist ordentlich – LED-Scheinwerfer und Klimaautomatik sind oft Serie.

Sicherheit und Zuverlässigkeit

  • Beide Modelle sind zuverlässig, aber Toyota hat einen Ruf für höhere Langlebigkeit – der Yaris Cross erzielt in Zuverlässigkeitsumfragen bessere Werte.
  • Der Puma hat im Euro NCAP-Crashtest 5 Sterne erhalten – gleichauf mit dem Yaris Cross.

Sechs zentrale Unterschiede auf einen Blick – eines fällt sofort auf:

Kriterium Ford Puma Toyota Yaris Cross
Hybridtyp Mild-Hybrid (48 Volt) Vollhybrid (Self-Charging)
Leistung 125–155 PS 116 PS (Hybrid)
Verbrauch (real) 6–7 Liter 4–5 Liter
Kofferraum (ohne Box) 456 Liter 397 Liter
Megabox Ja (80 Liter) Nein
Preis ab Ca. 22.000 € Ca. 27.640 €
Der Trade-off

Der Ford Puma lockt mit niedrigem Preis und cleverem Stauraum – doch der Yaris Cross Hybrid spart auf 100.000 km über 1.500 Euro Spritkosten. Für Vielfahrer ist die Wahl klar, für Gelegenheitsfahrer zählt der Puma.

Fazit: Der Toyota Yaris Cross ist der bessere Hybrid-SUV für Sparfüchse. Der Ford Puma ist der günstigere, sportlichere Einstieg. Für Stadtfahrer und Kurzstrecken-Pendler: Puma. Für Langstreckenfahrer: Yaris Cross.

„Der Ford Puma ist ein agiler Kompakt-SUV mit einem cleveren Stauraumkonzept. Die Materialqualität im Innenraum ist jedoch nicht auf dem Niveau mancher Konkurrenten, insbesondere des Toyota Yaris Cross.“

– ADAC-Tester

„Die Megabox ist eine intelligente Lösung für den Transport instabiler Gegenstände – sie fasst bis zu 80 Liter und bietet eine zusätzliche Stauebene für nasse oder schmutzige Gegenstände.“

– Ford Presseabteilung (Ford Media Center (offizielle Produktseite))

„Auf 100 Kilometern spart der Yaris Cross Hybrid im Vergleich zum Puma rund zwei Liter Benzin – das summiert sich bei 15.000 Kilometern Jahresfahrleistung auf rund 300 Liter.“

– Motor1 Deutschland (Automobilmedium)

„Der Ford Puma ist ein Fahrzeug mit der besonderen Stau-Idee Megabox – in der Gegenüberstellung mit dem Yaris Cross wird deutlich, dass Ford hier eine echte Marktlücke gefüllt hat.“

– Cinch-Redaktion

Der Ford Puma ist kein Alleskönner – aber er weiß genau, wo er stark ist. Für Autofahrer in Deutschland, die einen günstigen, agilen Stadt-SUV suchen und auf den Megabox-Stauraum angewiesen sind, ist die Wahl klar: Puma. Für alle anderen, die Wert auf niedrigen Verbrauch und hochwertige Materialien legen, bleibt der Yaris Cross Hybrid die vernünftigere Alternative. Der Trade-off zwischen niedrigem Kaufpreis und höheren Betriebskosten ist bei diesem Vergleich zentral: Auf 100.000 Kilometer Fahrleistung spart der Yaris Cross rund 1.500 Euro Sprit – genug, um die höhere Anschaffung auszugleichen.

Häufig gestellte Fragen

Weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unseren Tests zum MINI Cooper und Mercedes CLK.

Wie zuverlässig ist der Ford Puma?

Der Ford Puma gilt als durchschnittlich zuverlässig. In der ADAC-Pannenstatistik liegt er im Mittelfeld seines Segments. Der Toyota Yaris Cross Hybrid schneidet in Zuverlässigkeitsumfragen besser ab.

Welche Garantie gibt es auf den Ford Puma?

Ford bietet in Deutschland eine Neuwagengarantie von 2 Jahren ohne Kilometerbegrenzung sowie eine Durchrostungsgarantie von 12 Jahren. Zusätzlich gibt es eine Garantie auf den Hochvoltakku von 8 Jahren (Ford From the Road (Herstellerangabe)).

Ist der Ford Puma alltagstauglich?

Ja – der Ford Puma ist für den Stadt- und Pendleralltag gut geeignet. Das agile Fahrverhalten und die kompakten Abmessungen machen ihn wendig. Die Megabox bietet zusätzlichen Stauraum für Einkäufe oder Sporttaschen. Für Familien mit zwei Kindern wird es auf längeren Fahrten jedoch eng (Ford Media Center (offizielle Produktseite)).

Wie hoch ist der Verbrauch des Ford Puma?

Der offizielle WLTP-Verbrauch liegt bei rund 5,5 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Im Realbetrieb sind es 6 bis 7 Liter – je nach Fahrweise und Streckenprofil. Im Stadtverkehr kann der Verbrauch auf bis zu 8 Liter steigen.

Gibt es eine elektrische Version des Ford Puma?

Ja – Ford hat den Puma Gen-E angekündigt, eine vollelektrische Version mit einem Verbrauch von 13,1 kWh/100 km und einer Reichweite von bis zu 233 Meilen (ca. 375 Kilometer) (Ford From the Road (Herstellerangabe)). Der Marktstart ist für 2025 geplant.

Wie ist die Sicherheitsausstattung des Ford Puma?

Der Ford Puma hat im Euro NCAP-Crashtest 5 Sterne erhalten. Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und sieben Airbags.

Welche Alternativen zum Ford Puma gibt es noch?

Neben dem Toyota Yaris Cross sind der VW T-Cross, Renault Captur, Peugeot 2008, Seat Arona und Hyundai Kona die wichtigsten Alternativen. Alle bieten ähnliche Abmessungen, aber unterschiedliche Antriebskonzepte und Preisniveaus.

Fazit: Der Ford Puma ist ein solider Stadt-SUV mit cleverem Megabox-Stauraum. Für Käufer in Deutschland, die Wert auf Agilität und niedrigen Einstiegspreis legen: bedenkenlos kaufbar. Für Sparfüchse und Vielfahrer: Toyota Yaris Cross Hybrid wählen.



Jonas Dietrich
Jonas DietrichRedaktionsmitarbeiter

Jonas Dietrich ist Senior Reporter bei Wochenfokus.