
Kaum etwas nervt so sehr wie eine Cloud, die ständig „Speicher voll“ meldet, obwohl man kaum Dateien ablegt. Die kostenlosen Kontingente der großen Anbieter sind häufig kleiner, als man denkt – und die Unterschiede zwischen ihnen enorm. Dieser Artikel zeigt, wer mit 20 GB wirklich großzügig ist, welche versteckten Kosten bei 1-TB-Angeboten lauern und was passiert, wenn man den Dienst nicht mehr bezahlt.
Größtes kostenloses Kontingent: 20 GB (MEGA) ·
Einziger Anbieter mit 1 TB gratis: TeraBox ·
Google Drive gratis: 15 GB ·
OneDrive gratis: 5 GB ·
iCloud gratis: 5 GB ·
Durchschnittlicher Preis für 200 GB: ca. 3 €/Monat
Kurzüberblick
- MEGA bietet 20 GB gratis (EXPERTE.de (Testsiegel))
- Google Drive gewährt 15 GB kostenlos (Zapier (Tech-Magazin))
- TeraBox gibt 1 TB, jedoch mit Werbung und ohne Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (Zapier (Tech-Magazin))
- Ob Google Drive regelmäßig 200‑GB‑Aktionen wiederholt (TechyUltra (Tech-Blog))
- Wie DSGVO‑konform TeraBox tatsächlich ist (Zapier (Tech-Magazin))
- Bei iCloud: Konto wird nach 30 Tagen deaktiviert, Daten nach 180 Tagen unwiderruflich gelöscht (Apple-Support (Herstellerangabe))
- Google Drive verlangsamt den Sync, löscht aber nicht sofort (Google Workspace-Hilfe (offizielle Quelle))
- Kombinieren Sie mehrere Gratis‑Anbieter, um insgesamt mehr Speicher zu bekommen (TechyUltra (Tech-Blog))
- Für sensible Daten: MEGA mit Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung wählen (TechyUltra (Tech-Blog))
| Größtes Gratis-Kontingent | 20 GB (MEGA) |
| Einziger Anbieter mit 1 TB | TeraBox |
| Google Drive gratis | 15 GB (geteilt mit Gmail, Google Fotos) |
| OneDrive gratis | 5 GB |
| iCloud gratis | 5 GB |
| Dropbox gratis | 2 GB (erweiterbar auf 16 GB) |
| pCloud gratis | 10 GB (nach Einrichtung) |
| Jottacloud gratis | 5 GB (Unlimited-Tarif 11,99 $/Monat) |
Das Muster: Kein Gratis-Angebot deckt alle Bedürfnisse ab – der beste Dienst hängt von den persönlichen Prioritäten ab.
Welcher Cloud-Speicher ist der beste für den kostenlosen Gebrauch?
Die Antwort hängt davon ab, was man priorisiert: möglichst viel Platz, Sicherheit oder enge Integration mit vorhandenen Geräten. Die wichtigsten Kandidaten im Überblick.
Vergleich der Top-Anbieter
Sechs Dienste, ein klares Muster: Kein Gratis-Angebot ist perfekt.
| Kriterium | Google Drive | OneDrive | MEGA | TeraBox | iCloud | Dropbox |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gratis-Speicher | 15 GB | 5 GB | 20 GB | 1 TB | 5 GB | 2 GB |
| Max. Dateigröße gratis | 5 TB (SharePoint) | 250 MB (Web-Upload) | 10 GB | nicht angegeben | 50 GB (iCloud Drive) | 2 GB (Web-Upload) |
| Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung | nein (nur auf Wunsch) | nein (nur auf Wunsch) | ja (standardmäßig) | nein | nein (nur auf Wunsch) | nein |
| Plattform | Web, Win, Mac, iOS, Android | Web, Win, Mac, iOS, Android | Web, Win, Mac, Linux, iOS, Android | Web, iOS, Android | Mac, iOS, Windows (via iCloud Drive) | Web, Win, Mac, iOS, Android |
Die Implikation: Google Drive bietet die ausgewogenste Gratis-Erfahrung, MEGA gewinnt bei Sicherheit und Speicher, TeraBox lockt mit riesigem Kontingent – aber auf Kosten von Datenschutz und Komfort.
Kostenlose Kontingente im Detail
Wer nur den reinen Speicherplatz vergleicht, stellt fest: MEGA liegt mit 20 GB vorn, gefolgt von Google Drive mit 15 GB. OneDrive, iCloud und Dropbox fallen deutlich ab. TeraBox bildet mit 1 TB eine Ausnahme, doch die Einschränkungen sind erheblich – Werbung, keine Verschlüsselung und niedrige Videoqualität, wie Zapier (Tech-Magazin) beschreibt.
TeraBox gibt 1 TB gratis – aber der Preis ist Ihr Datenschutz. Wer sensible Daten ablegt, sollte zu MEGA oder Google Drive greifen.
Welcher Cloud-Speicher bietet den meisten kostenlosen Speicherplatz?
Die Spitzenposition teilen sich MEGA und TeraBox – mit einem klaren Unterschied in der Verlässlichkeit.
Maximales Gratis-Kontingent: 20 GB bis 1 TB
- MEGA und pCloud (nach Einrichtung): 20 GB bzw. 10 GB (EXPERTE.de (Testsiegel))
- TeraBox: 1 TB, aber laut Zapier (Tech-Magazin) mit Werbung und ohne Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung
- Google Drive: 15 GB, OneDrive: 5 GB, iCloud: 5 GB, Dropbox: 2 GB
Einschränkungen bei 1 TB-Anbietern
Der einzige Anbieter mit einem Terabyte gratis ist TeraBox. Die Kehrseite: Die App zeigt Werbung, Videos werden in niedriger Auflösung gespeichert und eine Verschlüsselung fehlt. Für viele Nutzer wiegen diese Nachteile schwerer als der gewonnene Platz.
Die Lehre: Ein großes Gratis-Kontingent allein ist kein Qualitätssiegel. Entscheidend ist, ob der Dienst zu Ihren Nutzungsszenarien passt.
Wie bekomme ich 200 GB oder 1 TB kostenlosen Cloud-Speicher?
Wenn das Standard-Kontingent nicht reicht, gibt es Wege, mehr gratis zu bekommen – einige einfacher, andere mit Haken.
Strategien für mehr Gratis-Speicher
- TeraBox nutzen: Nach der Registrierung erhalten Sie 1 TB gratis – mit den genannten Einschränkungen.
- MEGA-Konto anlegen: 20 GB sofort verfügbar, ohne zusätzliche Schritte.
- Aktionen von Google Drive abwarten: Gelegentlich gibt es 200 GB temporär gratis, etwa beim Kauf bestimmter Geräte – die Angebote sind aber zeitlich begrenzt und nicht planbar.
- Mehrere Anbieter kombinieren: Legen Sie Konten bei MEGA, Google Drive und OneDrive an und nutzen Sie die Summe der Gratis-Kontingente.
- Empfehlungsprogramme: Dropbox und pCloud belohnen Einladungen mit zusätzlichem Speicher – sinnvoll, aber kein TB.
TeraBox: 1 TB ohne Zahlung
TeraBox ist der einzige Dienst, der tatsächlich ein Terabyte völlig kostenlos verspricht. Die Zapier-Redaktion (Tech-Magazin) bestätigt das Angebot, mahnt aber: Niedrige Videoqualität, Werbung und fehlende Verschlüsselung machen das Angebot für viele unbrauchbar.
Google Drive: Speicher durch Aktionen und Empfehlungen erweitern
Google Drive selbst erhöht sein Gratis-Kontingent nicht durch Empfehlungen, aber gelegentliche Aktionen (z. B. bei Chromebook-Kauf) gewähren 200 GB für eine bestimmte Zeit. Ob diese Aktionen regelmäßig kommen, ist unklar – TechyUltra (Tech-Blog) erwähnt keine dauerhaften Erweiterungen.
Wer 200 GB oder mehr kostenlos sucht, muss entweder auf Aktionen hoffen oder mehrere Dienste parallel nutzen. Eine einzelne, vertrauenswürdige Gratislösung mit 200 GB gibt es nicht.
Was passiert, wenn ich den Cloud-Dienst nicht mehr bezahle?
Die Folgen unterscheiden sich je nach Anbieter. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber ein klares Muster: Nach einer Karenzzeit droht Datenverlust.
Datenverlust bei Nichtzahlung
- Apple iCloud: Nach 30 Tagen wird das Konto deaktiviert, nach 180 Tagen werden alle Daten unwiderruflich gelöscht (Apple-Support (Herstellerangabe)).
- Google Drive: Der Sync wird verlangsamt, Daten bleiben zunächst erhalten. Bei Überschreitung des Kontingents werden keine neuen Dateien mehr synchronisiert – gelöscht wird aber erst nach längerer Inaktivität (Google Workspace-Hilfe (offizielle Quelle)).
- MEGA: Bei Nichtzahlung des Abos wird auf das Gratis-Kontingent zurückgestuft. Überschüssige Dateien bleiben für eine gewisse Zeit lesbar, aber nicht bearbeitbar.
- TeraBox: Kein Abo – das Gratis-Kontingent bleibt aktiv, solange der Dienst existiert.
Fristen und Datenwiederherstellung
Die Fristen variieren: Apple gewährt 180 Tage, Google deutlich länger. Wer sein Abo kündigt, sollte zwingend vor Ablauf der Frist ein Backup auf einem anderen Dienst anlegen. Eine automatische Datenrettung gibt es nicht.
Die entscheidende Frage: Haben Sie eine lokale Sicherung? Denn auf die Kulanz der Cloud-Anbieter sollten Sie sich nicht verlassen.
OneDrive oder Google Drive: Welcher Dienst ist besser?
Beide Dienste sind tief in Ökosysteme eingebunden – Google in Workspace, Microsoft in Windows. Der Vergleich zeigt klare Stärken und Schwächen.
Integration und Funktionen
Google Drive glänzt mit der Suchfunktion und der nahtlosen Zusammenarbeit über Google Docs, Sheets und Slides. OneDrive punktet mit der tiefen Windows-Integration – Dateien on‑demand, automatische Sicherung von Ordnern und die Verknüpfung mit Microsoft 365.
Sicherheit und Datenschutz
Beide Anbieter bieten Verschlüsselung auf dem Server und im Transport, aber keine standardmäßige Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung. Für sensible Daten müssen Nutzer zusätzliche Tools oder Drittanbieter wie Cryptomator einsetzen.
Kostenloses Kontingent im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen Google Drive und OneDrive.
| Merkmal | Google Drive | OneDrive |
|---|---|---|
| Gratis-Speicher | 15 GB | 5 GB |
| Maximale Dateigröße (Web-Upload) | 50 GB (über Google Drive) | 250 MB |
| Integration mit Office/Büro | Google Docs (kostenlos) | Microsoft 365 (kostenpflichtig) |
| Offline-Zugriff | ja (via Desktop-App) | ja (OneDrive Files On-Demand) |
| Versionierung | 30 Tage (bei Google One länger) | 30 Tage (bei Microsoft 365 länger) |
| Sicherheitsfunktionen | 2FA, verdächtige Aktivitäten | 2FA, Ransomware-Erkennung |
Das Fazit: Google Drive gewinnt beim Gratis-Kontingent und der Suchleistung, OneDrive bei der Systemintegration unter Windows. Für reine Cloud-Nutzer ohne starke Systembindung ist Google Drive die bessere Wahl.
Wer einmal auf ein Abo umsteigt, bleibt oft dabei – weil das Zurückstufen auf Gratis-Kontingent mühsam ist. Prüfen Sie vorab, ob das Gratis-Kontingent reicht.
Bestätigte Fakten
- MEGA bietet 20 GB gratis (EXPERTE.de (Testsiegel))
- Google Drive gibt 15 GB (Zapier (Tech-Magazin))
- TeraBox gewährt 1 TB, jedoch mit Werbung (Zapier (Tech-Magazin))
- iCloud: 180 Tage Karenzzeit vor Datenlöschung (Apple-Support (Herstellerangabe))
Was unklar ist
- Ob Google Drive regelmäßig 200‑GB‑Aktionen wiederholt (TechyUltra (Tech-Blog))
- Wie DSGVO‑konform TeraBox wirklich ist (Zapier (Tech-Magazin))
- Ob pCloud dauerhaft 10 GB gratis anbietet oder nur nach Aktionen (TechyUltra (Tech-Blog))
„MEGA und Filen.io sind die zuverlässigsten Anbieter mit 20 GB kostenlosem Speicher – ideal für alle, die Wert auf Privatsphäre legen.“
– Reddit-Community (r/cloudstorage)
„TeraBox ist der einzige Dienst, der 1 TB völlig kostenlos anbietet – aber die Einschränkungen sind erheblich.“
– Zapier-Redaktion (Tech-Magazin)
Die Auswahl des besten kostenlosen Cloud-Speichers ist keine Frage der Technik, sondern der Prioritäten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kombiniert mehrere Dienste und sichert kritische Daten lokal. Für deutsche Nutzer steht die DSGVO‑Konformität im Vordergrund – und die ist nur bei MEGA und Google Drive (mit Einschränkungen) gewährleistet. TeraBox bleibt ein Risiko, das sich nur für unwichtige Dateien lohnt. Die Entscheidung ist klar: Investieren Sie lieber in ein günstiges Abo bei einem vertrauenswürdigen Anbieter, als Ihre Daten einem fragwürdigen Gratis-Riesen anzuvertrauen.
Häufig gestellte Fragen
Ist 20 GB kostenloser Cloud-Speicher ausreichend?
Für die meisten Alltagsnutzer reichen 20 GB für Dokumente, Fotos und gelegentliche Backups. Wer viele Videos oder große Projekte ablegt, wird schnell an die Grenze stoßen – dann hilft eine Kombination mehrerer Dienste.
Welcher kostenlose Cloud-Speicher ist der sicherste?
MEGA bietet standardmäßige Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung. Google Drive und OneDrive verschlüsseln nur auf dem Server – für maximale Sicherheit sollte man zusätzliche Tools (z. B. Cryptomator) nutzen.
Kann ich mehrere kostenlose Cloud-Dienste gleichzeitig nutzen?
Ja. Viele Nutzer kombinieren MEGA (20 GB), Google Drive (15 GB) und OneDrive (5 GB) – das ergibt rund 40 GB ohne einen Cent zu bezahlen. Achten Sie darauf, keine sensiblen Daten auf TeraBox zu speichern.
Wie lange sind meine Daten bei Nichtzahlung gespeichert?
Das variiert: Apple iCloud löscht nach 180 Tagen, Google Drive verlangsamt nur den Sync. MEGA stuft auf das Gratis-Kontingent zurück. Ein Backup vor Kündigung ist immer ratsam.
Gibt es einen Cloud-Speicher mit unbegrenztem Gratis-Kontingent?
Nein. Kein seriöser Anbieter verspricht unbegrenzten kostenlosen Speicher. Angebote mit „unbegrenzt“ sind entweder zeitlich befristet oder mit starken Einschränkungen verbunden.
Welcher Cloud-Dienst eignet sich am besten für Familienfotos?
Google Drive (15 GB) oder MEGA (20 GB) sind gut geeignet. iCloud (5 GB) reicht nur für wenige Fotos. Für größere Sammlungen lohnt sich ein günstiges Abo von Google One (100 GB für ca. 1,99 €/Monat).



